Flieg mit (ASS)

Ursprünglich veröffentlicht auf Quartettblog:

Flieg mit von Altenburg-Stralsunder Spielkarten (ASS) Nr. 623 ist das Interessante Flugzeug-Quartett der 50er-Jahre.ASS 623 • 1958 • Titel: Flugzeug betanken •„So alt wie der Mensch, so alt ist seine Sehnsucht, wie ein Vogel fliegen zu können.“ Jaja. Dieses schöne Quartettspiel mit seinen liebevollen Farbillustrationen und informativen oder pathetischen Texten gehört zu den ältesten in meiner Sammlung. Flugzeuge und Fluggeräte von Montgolfiere, Zeppelin, Ju 52 bis zum ersten Düsenjet De Haviland Comet von 1951 werden vorgestellt, dazu zeigen einige Karten den modernen Flugverkehr mit einem Blick in den „Führerstand eines Großflugzeuges“. Leider ist es kaum technisch spielbar, da nur etwa 14 der 36 Karten über Angaben wie PS oder Spannweite verfügen. Das Spiel hat eine Pappschachtel oder – wie hier – eine prähistorische Plastikbox, das Format ist etwas breiter als gewohnt.

Die ersten ASS Flugzeug-Quartette wurden über Jahre mit geändertem Titelbild aber gleichen Karten neu aufgelegt. Die abgebildete Version mit dem Tankwagen ist möglicherweise besonders gesucht, kürzlich wurde ein Spiel für über 100 Euro versteigert! „Mut und Opferbereitschaft…

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The Public Sociology of Pierre Bourdieu (part 1)

Ursprünglich veröffentlicht auf Mark Carrigan:

The thing I like most about Bourdieu is his conception of public sociology. It seems clear to me that Bourdieu was a public sociologist, though others are less certain about this and I suspect it’s not a term he would have chosen to use himself. For a whole host of reasons, I’ve never been massively interested in much of Bourdieu’s work, though am far from antipathetic towards it. However his talks on public sociology had a great impact on me when I read them during the first year of my PhD and I’m rereading them for the public sociology book proposal I’m writing. It might also be a good prompt for me to delve slightly deeper into Bourdieu’s body of work than I ever have in the past (Weight of the World has sitting unfinished on my shelf for years). There are a few key themes in these talks pertaining to public…

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Öffentlichkeit als Hoffnungsinstanz #bildschirmfesselung

Ursprünglich veröffentlicht auf Differentia:

http://youtu.be/55Rhi7ss1vs

“Vernetzte Öffentlichkeit” – Dieses Video ist ein hübsches Feature der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen.

Interessant an einer Darstellung dieser Art ist weniger das, was ausgeführt und erklärt wird, sondern eher das, was als selbstverständlich, normal und unverzichtbar, ja vielleicht sogar als notwendig voraus gesetzt wird, obwohl diese Darstellung deutlich macht, wie sehr diese impliziten Voraussetzung fraglich sind, sie also keine beliebige Normalität haben. Denn dieses Video zeigt sehr deutlich, dass Öffentlichkeit fraglich ist und nicht normal, dass ihrer Herstellung Hindernisse auferlegt sind, die es keineswegs zulässig machen, dass Öffentlichkeit entsteht. Denn viel wahrscheinlicher ist es, dass das nicht passiert.
Und wenn sie zustande kommt, wird Öffentlichkeit hier als eine erlösende Hoffnungsinstanz empfohlen, durch die gleichsam ein neutraler und unkorrumpierbarer Richterspruch in Form der öffentlichen Meinung entsteht durch den für alle eine angemessene Gerechtigkeit entwickelt werden könnte. Wenn nur öffentlich würde, wenn nur allen bekannt werden könnte, was sich hinter…

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“Twitter says…” – Can big social data tell us about public opinion?

Ursprünglich veröffentlicht auf Josh Cowls:

coffee house

“Like Noah’s ark, (there was) every kind of creature in every walk of life. They included a town wit, a grave citizen, a worthy lawyer, a worship justice, a reverend nonconformist, and a voluble sailor.”

The above description comes from a history of English coffee houses in the seventeenth century¹, but might just as well apply to the twenty first century’s sites of caffeinated conversation: online social networks. With the rapid uptake of the Internet and the more recent rise to prominence of social network sites like Facebook and Twitter, hundreds of millions of ordinary people – the witty, the worthy, and the decidedly neither – are now connected not only to the web, a source of news, but also to social networks, a source of views.

Whether and how researchers should mine these views for valuable insights is another matter. From one perspective, social networks offer an unprecedented gold mine of…

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“Warum ich kein Christ bin” – Bertrand Russell zum Wochenende

Ursprünglich veröffentlicht auf Kritische Wissenschaft - critical science:

Nietzsche zum Wochenende hat sich als beliebte Lektüre vieler Leser von ScienceFiles erwiesen. Ehrlich gesagt, hat uns das zunächst gewundert. Philosophen, noch dazu Philosophen vom Schlage eines Friedrich Nietzsche schaffen es nur noch an wenigen Universitäten überhaupt in das Vorlesungsverzeichnis, so dass man denken könnte, die Nachfrage nach Nietzsche ist, da er zunehmend in Vergessenheit zu geraten scheint, nein besser: da zunehmend das, was er geschrieben hat, in Vergessenheit zu geraten scheint und nur noch ein Zerrbild des Philosophen übrig bleibt, eher gering.

So kann man sich täuschen. Möglicherweise ist es gerade umgekehrt: Dass wir in einer Zeit leben, in der öffentliche Diskurse sich vornehmlich durch dünngeistige Langeweile und Wiederkauen des ewig Selben auszeichnen, schafft gerade die Nachfrage nach neuen Ideen, nach witzigen Einfällen, klaren Gedankengängen, nach Abwechslung vom Mainstream-Allerlei, das selbst dem flegmatischsten Betrachter irgendwann auf die Nerven gehen muss.

Wir haben uns deshalb entschlossen, die Philosophen, deren Werke unsere Bibliothek bestücken, in unregelmäßigen…

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NSA-Quartett (Quartett.net)

Ursprünglich veröffentlicht auf Quartettblog:

Das satirische NSA-Quartett von quartett.net mit Hardware- und Software-Implantaten zur Überwachung.Quartett.net QUAI015 • 2014 • NSA-Dienstsiegel • Wir alle kennen die amerikanische National Security Agency als jene treusorgende Behörde, die gelegentlich Telefonate mithört und Webseiten-Texte wie z.B. diesen Blogbeitrag mitliest. Ihre Angestellten sind intelligent, gewissenhaft und übrigens überaus gutaussehend. Nun wurden die Leistungen der NSA für unsere westliche Demokratie endlich mit einem angemessenen Datenträger gewürdigt: dem neuen NSA-Quartett! Mit den 32 Tipps und Tricks – von Webcam-Gesichtserkennung über Festplatten-Schadsoftware und USB-Stick-Wanzen bis zur Abhör-Brieftaube – könnte sogar unser traniger BND spielerisch lernen, wie man heutzutage die Lauscher aufstellt… Das Dienstsiegel bzw. Wappen der NSA (National Security Agency).Bei aller Kuriosität ist dies durchaus ein sehr informatives Spiel – ich frag mich, wo die Quartett.net-Agenten bloß ihr Geheimwissen her haben? Jedenfalls sehr amüsant und vor allem absolut 22EeØc87 &xxcd3—YSD ssL§7L (aus Sicherheitsgründen verschlüsselt)! Für 8,90 € u.a. hier erhältlich.

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