Vom Scheitern, Schreiben & das Näschen mit Textstaub pudern

irgendwie auch Generation Zaungäste nur anders geschrieben. Aber das mit den Mofas und den abgelegten Autos stimmt. Bis heute bekommt man als Bruder ein abgelegtes Auto von dem älteren und man muss als älterer stark sein, denn meist fährt es dann der Nachfolger kaputt, oder kriegt`s geklaut und erfährt das meistens als letzter, gelle?

Candy Bukowski

Himmel! Ich habe einen drei Jahre alten Text von mir gefunden, den ich längst vergessen hatte. Und den ich immer noch genau so unterschreiben kann. Unterschreiben muss. Was für ein Dilemma.

„Zu begreifen, dass es immer und ausschließlich um zwei Dinge gehen wird. Um das Scheitern und das Schreiben, mit Sinn oder ohne. Völlig dahingestellt. Das ist nicht wichtig, das darf gar nicht wichtig sein.

Scheitern und Schreiben. Die einzigen beiden Dinge, für die ich wirklich Talent mitbringe und die sich gegenseitig bedingen, wie Ying und Yang und Schwarz und Weiß, wie aufgeräumt und Chaosschublade, wie Kampf und Niederlage.

Ich bin nicht gemacht, für diese Welt, in der man seinen Job jahrzehntelang beständig ordentlich erledigt, ohne sich an ihm zu verleugnen. In der man an Steuererklärungen schnitzt und für Altersvorsorge sorgt und ein Leben versichert, das nicht zu versichern ist. Was ist das für ein unglaubliches Monstrum da draußen, an…

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Review of Social Media for Academics

This Sociological Life

I have written many times on this blog about my own experiences of using social media and other digital tools for academic work and my research focusing on how other academics are doing this.

One of the people I have encountered along the way is Mark Carrigan, an early career British sociologist. Appropriately enough, we first met on Twitter a few years ago, around the time I began experimenting with various digital tools for professional purposes. Since then, we have had many discussions there and on other online forums, as well as by email, about using social media in universities (and a couple of in-person meetings as well). Mark has now written a book on Social Media for Academics. It is the first book I know of to present a ‚how-to‘ manual combined with reflections on the wider implications of  academic social media engagement.

Mark is a great example of…

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Data Driven Public Relations: Wie sich die Unternehmenskommunikation verändert

Der blog fuhriello macht das Fuhrwerk bekannt

Daten werden auch in PR bzw. im Kommunikationsmanagement zum Thema. Dies zeigt unter anderem der vor wenigen Tagen veröffentlichte European Communication Monitor (ECM) 2016 (pdf-Download). Ich habe…

Quelle: Data Driven Public Relations: Wie sich die Unternehmenskommunikation verändert

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Wie ich fast meine Stimme verlor (und mich selbst)

Genau die Gefahr die Vielsprechern – Call Center und anderen viel zu Menschen sprechen müssenden droht. Stimmversagen auf einer Konferenz. Der Pressesprecher GAU. Kenn ich.

Büronymus

Ein einziger Arzt warnte mich: „Frau Krüger, bei Ihrem Job als Pressesprecherin wäre es vielleicht besser, wenn sie sich für die Strahlentherapie entscheiden. Damit riskieren Sie nicht Ihre Stimme.“ Hätte ich mal auf ihn gehört.

Dabei hatte ich mir das Krankenhaus, wo die Radiojodtherapie angeboten wurde, sogar angeschaut. Es gefiel mir besser als das andere, wo ich operiert werden sollte. Aber wieder einmal hörte ich nicht auf mein Bauchgefühl. Sondern auf meinen Verstand, der mir sagte: „Hey, Du hast die beste Schilddrüsenchirurgin der Stadt. Was soll schon schiefgehen?“

Alle Ärzte versicherten mir, das Risiko, dass bei einer Schilddrüsenoperation der Stimmbandnerv verletzt wird, liege (angeblich) bei unter einem Prozent. Bleibende Schäden gebe es nur bei jedem 500. Patienten. Eine davon bin ich.

Aufwachen und alles ist anders

Gleich nachdem ich aus der Narkose aufwachte, merkte ich, dass etwas nicht stimmte: Ich bekam keine Luft mehr. Am 2. oder 3. Tag nach…

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Was kann Silicon Valley, wovor andere sich fürchten?

Wenn der Geist aus der Flasche ist ist aber auch die Flasche leer. Das gehört auch zur Wahrheit.

World-Net-News

Das Thema Evolution rund um die Themen Technologie, Daten, New Work, Forschung, Grundeinkommen, et cetera ist in vollem Gange. Klopft bereits, seit längerer Zeit, die sogenannte Zukunft, Ablösung einer neuen, anderen, besseren Welt an die Tür? Wer seine Pforten und Wahrnehmung jetzt nicht klärt, droht Opfer einer diktierenden, kontrollierenden Welt zu werden.

Beginnen wir mit Claus Kleber, dem bekannten Fernsehmoderator des ZDF. Er begibt sich auf digitale Spurensuche ins Silicon Valley, USA um zu erfahren, was hier zusammengebastelt wird. Schöne neue Welt?, nennt sich dann auch hierzu seine respektable Doku.

ZDFschöneNeueWeltscreenshot ZDF: Schöne neue Welt – das Sendungsvideo

„Auf die Energie, mit der es hier in Richtung Zukunft geht, war ich nicht vorbereitet“, so der erste Satz, Claus Klebers, seiner spannenden Doku. Sie führt über verschiedene Alpha Entwickler und faszinierenden Tech-Themen hin zu einem Doku-Ende, das Fragen aufwirft. Kleber endet den Beitrag mit: „Die…

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Digital risk society

This Sociological Life

An excerpt from a chapter I wrote for The Routledge Handbook of Risk Studies (2016). This is the introduction to the chapter. The pre-print of the full chapter is available open access here.

As social life and social institutions have become experienced and managed via novel forms of digital technologies, and as both public and personal spaces as well as human bodies have become increasingly monitored by digital surveillance devices and sensors, a new field of risk inquiry has opened up in response to what might be termed ‘digital risk society’.  The intersections between risk and digital technologies operate in several ways. First, the phenomena and individuals that are identified as ‘risks’ or ‘risky’ are increasingly configured and reproduced via digital media, devices and software. These technologies act not only as mediators of risk but frequently are new sources of risk themselves. Second, various uses of digital technologies are…

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