Von der Sharing-Lüge und anderen Internet-Märchen

JBlog

Ich nenne es die Sharing-Lüge – weil es sich hier um kein echtes Teilen handelt im Sinne von „ich gebe etwas ab“ handelt. Die verschiedenen Plattformbetreiber von Airbnb bis Uber haben es geschafft, sich den Begriff Sharing (der vermutlich aus der Open Source Bewegung kommt) anzueignen und nutzen ihn als gutes Mäntelchen für ihre Geschäfte – oft an der Grenze zur Ausbeutung.

Atomisierte Anbieterbasis

Denn was tun diese Plattformen eigentlich? Sie atomisieren die Anbieterbasis (die sie zum Teil selbst erst induziert haben), bündeln und verteilen auf der anderen Seite die Nachfrage. Das ist aus der Sicht der Plattformbetreiber wirklich nicht schlecht, denn zugleich sind sie auch noch in der Lage, die Austauschbedinungen festzulegen. Und da nun bei diesem System die gesammelte Nachfragemacht auf den einzelnen Anbieter trifft, rutscht der in eine verdammt schlechte Position, die sich nur in einem Preisdruck manifestieren kann. 

Denn nur scheinbar handelt es sich bei der…

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