Wissenschaftsjournalismus auf dem Rückzug? – Von der Aufmerksamkeits- zur Desinformationsökonomie

Ach ja. Sysiphos und Camus sind wohl der einzige, wenn auch ein schwacher Trost für den Rückfall in höfische Berichterstattung über Wissenschaft durch einen Rückzug des Journalismus aus diesem die Moderne begründenden Systemes. Aber vielleicht entdecken ja wieder Investoren dieses Feld und laden die Akteure zu einer neuen Runde Tango ein ohne sich selbst auf die Tanzfläche zu begeben sondern im Wissen seiner Funktion für eine soziale Ordnung nur zusehen und nur den Raum bezahlen? fingerscrossed.

Wissenschaft kommuniziert

Prof. Stephan Ruß-Mohl, Beobachter des Wissenschaftsjournalismus in Deutschland seit Jahrzehnten, sieht eine düstere Zukunft für die klassischen Journalismus-Tugenden. Ein Gastbeitrag.

Russ-Mohl_SRM lachend 2009- Daimler Prof. Stephan Ruß-Mohl – Medienforscher und einer der entscheidenden Männer beim Aufbruch des Wissenschaftsjournalismus in Deutschland, zieht heute eine kritische Bilanz.

Zunächst ein Statement: Den Journalismus, wie wir ihn heute kennen, wird es sicher in 15 Jahren auch noch geben, und den Wissenschaftsjournalismus ebenfalls. Soweit traue ich mir Prognosen zu, obwohl man als Wissenschaftler vorsichtig sein sollte mit Vorhersagen, die länger als zwei, drei Jahre in die Zukunft reichen.

Doch mein Thema ist das Rückzugsgefecht des Journalismus in der Wissenschaftskommunikation. Mir geht es dabei um eine Bestandsaufnahme, aber auch um ein paar Fehlentwicklungen, die ich im Umfeld des Wissenschaftsjournalismus beobachte, verbunden mit einem Blick auf die langfristigen Trends. Und schließlich will ich auf die Herausforderungen für den Journalismus zu sprechen kommen, die sich unter den Bedingungen der Aufmerksamkeitsökonomie, Medienkonvergenz und Digitalisierung…

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Liebe – Business – Sprache

World-Net-News

‚Dat is sone Sache – dat mit der runden‘

Die Philosophie ist nicht tot, die Liebe auch nicht!

Auch dann nicht, wenn Algorithmen und Internet-Dating eine scharfe Konkurrenz darstellen können.

Philosophie. Ist > die Liebe, wie wir sie in Westeuropa eine Zeit lang kannten tot? Wurde sie durch andere, neue emotionale Formen ausgetauscht?  Erkennen wir noch den Glanz der Sterne, das Staunen über ihre Leuchtkraft?

Was bleibt? Was kommt?

Wahrnehmung. Gefühl, Verführung, Sex, Verwirrung, Echtheit? Oder lieber Kontrolle, Fitnesstracker, Dating Börse, > Facebook-Liebe, clevere > PR-Strategie und virtueller > Oculus-Rift Sex aka. Cyber Sex? Sex und das Gefühl Liebe als Business, eben wie viele es auch vor Jahunderten pflegten? Sicherheit und Zwangsbusiness? Was ist also echt und passen veraltete Darstellungsformen noch in die heutige Zeit .. ? ..

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Gibt es noch Liebe? Oder wurde alles zum Gedöns?

Spannend wird es zum Thema Familie und Liebe. Altkanzler

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