Im SozBlog der Deutschen Gesellschaft für Soziologie hat Jo Reichertz einen sehr bemerkenswerten Artikel veröffentlich zu der Frage, ob und wie der Belohnungsverfahren in die Wissenschaft eingeführt werden könnten, die dafür sorgen, dass Blogschreiben auch für die Soziologie attraktiv werden könnte:
Es fragt sich erst einmal, wie sich die Kultur (und das Gratifikationssystem) der Soziologie ändern müssten, damit sich Bloggen für Soziologen/innen lohnt und wie sich solche Änderungen herbeiführen lassen. Nur wenn man ‚Gewinne’ plausibel machen kann oder besser: wenn diese Gewinne für Blogger/innen und auch für Leser/innen praktisch erfahrbar sind, wird sich (vielleicht) auch die Kultur der Soziologie ändern.
Mein Kommentar dazu, der dort erst verspätet frei geschaltet wurde:
Die Erfolge der modernen Wissenschaft beruhten insbesondere im 18. Jahrhundert auf der Maxime, das Gute auch dann zu tun, wenn man dafür nicht belohnt wird. Das Gute, um das es ging, waren die Bemühungen um Aufklärung, die um so relevanter…
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