Fragmente zu einer Physiognomie des Politischen I: Aus der südwestdeutschen Provinz

Tini erklärt sich die Welt

Die völlig verschobene Realitätswahrnehmung sei etwas, was alle Rechten auszeichne und die Unterschiede seien nur graduell, nicht qualitativ – so kommentierte @klagefall diesen Tweet. Ich denke, dass ist wirklich eine sehr gute Definition dessen, was wir mit der ja immer noch irgendwie politisch gemeinten Bezeichnung „rechts“ aktuell zu beschreiben versuchen. Etwas, das keine politische Haltung ist, sondern eine Weltwahrnehmung, die sich weit bis sehr weit von der Realität entfernt hat, in der viele dieser Menschen trotzdem oft ganz erfolgreich leben. Aber diese Alltagspraxis mit einem top-funktionierenden Staat und einer Verwaltung, die dafür sorgt, dass von der Schule über den öffentlichen Personennahverkehr bis zur Strom- und Wasserversorgung alles funktioniert; dass jeder Tag wie der andere abläuft und man seine Zeit nicht für die Organisation der basalen Alltagsbedingungen wie Wasser, Essen und ein Dach über dem Kopf opfern muss; dass man nicht gewärtig sein muss, dass einem irgendeine pseudo-staatliche Bande Hab und…

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Neue Sicht auf unsere veraltete Welt

World-Net-News

Immer mehr Menschen und immer mehr Themen rütteln an althergebrachten Strukturen. Von Themen wie Gesundheit über Arbeitszeit bis hin zu Grundeinkommen und modernen Arbeitsformen. In einem sind sich immer mehr Leute einig, so wie bisher wird es nicht weiter funktionieren. Digitalisierung und Automatisierung sind hier durchaus hilfreiche, in den Mittelpunkt gehypte, Randerscheininungen, die einen größeren Wandel in Kultur und Bewusstsein der Menschen begleiten. 

Die wenigsten wissen wohl, dass mehr als 39 Stunden Arbeit in der Woche für die meisten nicht gut für die Gesundheit und das Wohlbefinden sein sollen. Ein aktueller Artikel beim englischen > The Guardian zeigt dies auf. 28 Stunden die Woche, wie deutsche IG-Metaller dies fordern? …

„Science is on their side: research from the Australian National University recently found that working anything over 39 hours a week is a risk to wellbeing.“ Quelle: The Guardian

Was sollen, nicht nur, die jungen Leute, die in immer…

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[DE] Von wegen Bye Bye: Vertrieb braucht Marketing als Sparringspartner auf Augenhöhe

Was die derzeitige Pest ist ist automatisierte Veremailung, wo man mich abgestuft mit kostenlosen Wohltaten und Vorleistungen jedweder Art belästigt. Verkauf lässt sich aber nicht automatisieren, mit mir nicht. Menschen kaufen da wo andere Menschen sind, oder wo ich mir gut vorstellen kann, dass da auch so Menschen sind wie ich einer bin.

StefanPfeiffer.Blog

Silke Hermann und Niels Pflaeging haben in Heft 1/2018 der Zeitschrift #acquisa einen lesenswerten Beitrag unter der Überschrift Bye-bye Marketingabteilung! geschrieben. Sie analysieren scharf Missstände, die auch aus meiner Sicht heute in vielen Marketingorganisationen und im generellen Verständnis der Marketingprofession vorherrschen.

Ich liebe einige Aussagen:

Was sich heute beobachten lässt, ist: Die meisten Marketingbereiche in Unternehmen haben sich zu mit Spezialisten und Experten bestückten Spezialabteilungen im Innendienst entwickelt.

Innendienst ist hier das Stichwort. Wie viele Marketiers verschanzen sich hinter Excel-Reports und Powerpoint-Präsentationen für ihr Management und sind nicht im Dialog mit den Kunden? Wie viele Marketiers werden in genau diese Rolle durch interne Organisationstrukturen und Nomenklatura getrieben?

Ich höre schon die Fanfaren: Ja, aber Erfolgsmessung, eine klare Metrix und Erreichen der Zielvorgaben sind unverzichtbar. Meine Antwort: Gegessen. Aber wie viel Zeit sollte eine Marketier auf Reporting verwenden und wie viel Zeit sollte er im Markt bei Kunden und Interessenten…

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Interview mit Chris Pyak: „Fast alle Personaler sind unfähig“

Büronymus

Büronymus: Chris, mit deiner Beratungsfirma Immigrant Spirit unterstützt du Expats dabei, in Deutschland beruflich Fuß zu fassen. Warum hast du das zu deinem Thema gemacht?

Chris Pyak: Ich hab ein Herz für den Underdog, vielleicht, weil ich selbst aus einer Familie mit fünf Kindern komme und mich da immer durchsetzen musste. Aber auch, weil ich selbst gemerkt habe, wie unglaublich schwer es ist, sich im Ausland etwas aufzubauen. Ich habe ganz lange im Ausland gelebt, vor allem in Estland. Du kannst die Sprache nicht, hast keine Kontakte, kannst nur durch Leistung überzeugen. Das ist hart. Wenn es erst mal nicht klappt, fragt man sich: Liegt es an mir?

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#NewWork, Wild Ducks, Jedi Ritter, Robin Hood und die machtvolle Nomenklatura in Konzernen @digitalnaiv #ciokurator

ichsagmal.com

In meinem Videochat, den ich als Livestreaming-Event zum Jahreswechsel organisiert habe, ging Stefan Pfeiffer tierisch auf den Senkel, dass die fast nur ausschließlich anwesenden Freiberufler glauben, denen, die in Unternehmen Dinge zu verändern suchen (Stichwort Change Management), erklären zu müssen, dass sie viel expliziter und öffentlicher mit ihren Bemühungen, den Erfolgen und Misserfolgen umgehen müssten.

„Das war der Moment, in dem mir die Haare ausfielen und ich alle die, die mühsam Veränderungen mit viel persönlichem Einsatz und unter latentem internen Beschuss treiben als Robin Hoods in Unternehmen bezeichnet und verteidigt habe. Und zu dieser Aussage stehe ich: Dies sind die Jedi Ritter, die sich jeden Tag bemühen und unter latentem Beschuss der Bürokratie und der Nomenklatura Dinge hoffentlich zum Positiven im Unternehmen zu ändern. Zwar ‚ermächtigt‘ von dem ein oder anderen Vorgesetzten, kämpfen sie doch ständig mit eingefahrenen Strukturen und vor allem Machtverhältnissen, die mit Klauen und Zähnen verteidigt…

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Rückblick Webmontag Frankfurt #90 mit Themenschwerpunkt Social Media

Social Media Club Frankfurt

Der letzte Webmontag zum Thema Social Media fand in Kooperation mit dem Social Media Club Frankfurt statt.

Die Folien zu unserem Vortrag „Social Media Walks des #smcffm – Aktiv mitgestalten und die Community kennenlernen‘ beim Webmontag Frankfurt könnt Ihr Euch hier noch einmal anschauen.

Eine ausführliche Rückschau folgt in Kürze. 🙂

Katja und Paul

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